In meinem Zuhause leben gleich vier Samtpfoten – zwei Siamkatzen, ein Britisch Kurzhaar Kater und ein Exotic Shorthair.
Jede von ihnen hat ihren ganz eigenen Charakter, ihre kleinen Eigenheiten und ihre festen Gewohnheiten.
Genau diese Mischung macht unser Zusammenleben so besonders.
Meine beiden Siamkatzen sind definitiv die kommunikativsten Mitglieder der Runde. Siamkatzen sind bekannt dafür, sehr gesprächig zu sein – und meine beiden bestätigen dieses Klischee jeden Tag aufs Neue. Sie kommentieren gefühlt alles, was ich mache.
Ob ich morgens in die Küche gehe, am Laptop arbeite oder einfach nur auf dem Sofa sitze – irgendwo in meiner Nähe sitzt garantiert eine der beiden und „unterhält“ sich mit mir.
Manchmal wirkt es fast so, als
würden sie wirklich versuchen, mir etwas Wichtiges mitzuteilen.
Gleichzeitig sind sie unglaublich anhänglich und neugierig. Türen, Taschen, Kartons oder neue Gegenstände werden sofort untersucht.
Privatsphäre existiert mit Siamkatzen eigentlich nicht mehr.
Ganz anders ist mein Britisch Kurzhaar Kater BamBam.
Er ist der entspannte Beobachter in der Gruppe. Während meine Siamkatzen gerne für Trubel sorgen, bleibt er meist gelassen und schaut sich das Ganze erst einmal in Ruhe an.
Mit seinem runden Gesicht, den großen Augen und seinem dichten Fell sieht er aus wie ein kleiner Teddybär. Er liebt gemütliche Plätze, besonders weiche Decken oder sonnige Fensterplätze. Aber unterschätzen sollte man ihn nicht:
Wenn ihn die Spiellaune packt, kann auch er plötzlich durch die Wohnung flitzen.
Mein Exotic Shorthair Kater bringt noch einmal eine ganz eigene Note in die Gruppe. Mit seinem flachen Gesicht und seinem sanften Blick wirkt er oft ein bisschen wie eine kleine Prinzessin.
Er liebt ruhige Plätze, schläft gerne ausgiebig und beobachtet das Geschehen lieber aus sicherer Entfernung. Gleichzeitig hat auch er seine verspielten Momente – besonders wenn ein Spielzeug raschelt oder sich etwas Interessantes über den Boden bewegt. Dann kann es passieren, dass er plötzlich mit voller Energie loslegt.
Mit vier Katzen entwickelt sich automatisch ein ganz eigener Rhythmus im Alltag. Es gibt feste Fütterungszeiten, gemeinsame Spielmomente und natürlich die typischen Katzenrituale.
Morgens werde ich meist von mehreren neugierigen Katzen begrüßt, die genau wissen, dass jetzt bald Frühstückszeit ist. Tagsüber verteilen sich die vier gerne auf ihre Lieblingsplätze – Fensterbänke, Decken oder sonnige Flecken auf dem Boden.
Und abends wird es oft noch einmal richtig lebendig: Dann wird gespielt, gerannt und manchmal auch diskutiert, wer gerade welchen Platz für sich beanspruchen darf.
Natürlich bringt das Leben mit vier Katzen auch Verantwortung mit sich. Fell auf der Kleidung, regelmäßige Tierarztbesuche und gelegentlich eine umgeworfene Pflanze gehören einfach dazu.
Aber die schönen Momente überwiegen bei weitem: das beruhigende Schnurren, eine Katze, die sich auf den Schoß legt, oder vier kleine Persönlichkeiten, die jeden Tag aufs Neue für Leben in der Wohnung sorgen.
Am Ende ist mein Zuhause nicht nur meine Wohnung – es ist ein kleines Katzenuniversum voller Charakter, Wärme und manchmal auch ein bisschen Chaos. Und genau das würde ich gegen nichts eintauschen.
