In einem Moment der Panik riss es sich los und rannte durch die Straßen - weg von dem Ort, an dem sein kurzes Leben enden sollte. Für einen Augenblick schien es, als hätte es eine Chance.
Menschen sahen es laufen, teilten Bilder, hofften, dass dieses kleine Leben gerettet werden könnte.
Im Internet entstand schnell eine Welle der Anteilnahme.
Eine Onlinepetition erreichte fast 200.000 Aufrufe.
Tausende Menschen hofften, dass dieses Kalb nicht zurück in den Kreislauf des Schlachtens gebracht wird. Dass man ihm stattdessen ein Leben schenken würde. Tierrechtsaktivisten versuchten, das Tier zu retten.
Der Aktivist Olivier Bieli versuchte, mit dem Schlachtbetrieb Kontakt aufzunehmen und bot an, das Kalb auf den Lebenshof Papillon zu bringen, wo es hätte weiterleben können. Doch am Ende wurde das Tier erschossen.
Ohne Worte!
